Eingewöhnung

Der Eintritt in die Kindertageseinrichtung ist eine bedeutende Zeit im Leben eines Kindes und seiner Familie. In unserer FRÖBEL-Einrichtung Sonnenschein wird diese Zeit aufmerksam, sensibel und kompetent in Form einer individuellen Eingewöhnung von unseren pädagogischen Fachkräften begleitet. Wir arbeiten dabei nach einem Eingewöhnungskonzept, das sich am Berliner Eingewöhnungsmodell orientiert.

Während der Eingewöhnungszeit hat Ihr Kind ausreichend Zeit, sich mit der neuen Umgebung, seinen Erzieher*innen und den Abläufen bei uns vertraut zu machen. Auch Sie als Eltern bekommen während dieser Zeit die Möglichkeit, unsere Einrichtung, die Strukturen und unsere Erzieher*innen als kompetente und aussagefähige Ansprechpartner*innen kennen zu lernen. So wissen Sie Ihr Kind in verlässlichen Händen.

Die Eingewöhnung ist dann abgeschlossen, wenn sich Ihr Kind in seiner neuen Umgebung sicher und wohl fühlt und Vertrauen zu seinen neuen Bezugspersonen entwickelt hat.

Kita-Fachtext: Das Berliner Eingewöhnungsmodell

FRÖBEL orientiert sich bei der Eingewöhnung Ihres Kindes am "Berliner Eingewöhnungsmodell". Der Kita-Fachtext von Katja Braukhane und Janina Knobeloch (2011) stellt das Modell vor.

Download "Das Berliner Eingewöhnungsmodell"

Eingewöhnung

Für jedes Kindergartenkind im FRÖBEL Kindergarten Sonnenschein beginnt die Kindergartenzeit mit einem Kennenlernnachmittag. Gemeinsam mit den Eltern verbringt es die ersten Stunden in unserer Einrichtung. Dabei lernt es seine Umgebung und die anderen neuen Kinder kennen. In den folgenden Wochen haben die Kinder die Möglichkeit, nachmittags in unseren Kindergarten zu kommen, um sich langsam an das Leben eines Kindergartenkindes zu gewöhnen. Nach den so genannten Schnuppernachmittagen kristallisieren sich erste Kontakte und Freundschaften heraus.

Uns ist es wichtig, bereits im Vorfeld die Situation des Kindes, seine (Trennungs-) Ängste und die Befürchtungen oder Wünsche der Eltern zu besprechen, um eine gegenseitige vertrauensvolle, partnerschaftliche Beziehung aufzubauen. Dafür gibt es ein Aufnahmegespräch. Erziehungspartnerschaft bedeutet für uns Respekt und gegenseitige Achtung auf beiden Seiten. Uns liegt es am Herzen, eine längere, liebevolle Eingewöhnungszeit einzuplanen und zu begleiten, denn das Kind tauscht seine bisher vertraute Umgebung und bekannte Menschen gegen Unbekanntes und Neues ein.

Ab dem 1. August öffnet der Kindergarten auch für die neuen Kinder. Die Dauer und der Verlauf der Eingewöhnungsphase orientiert am Verhalten des Kindes und kann in der Regel zwischen einer und drei Wochen andauern. Dann fällt der Abschied von den Eltern nicht mehr so schwer und das Kind hat begonnen, sich in seiner Gruppe einzuordnen. Erste Kontakte sind geknüpft und Bindungen aufgebaut. Aus 20 einzelnen Kindern entsteht allmählich eine Gruppe.